1. Vorsitz

Dr. Hans-Ulrich Probst
Ehrenamt
Mitglied in der Gesprächskreisleitung der Offenen Kirche; davor aktiv bei Aktion Sühnezeichen Friedensdienste
Standpunkt
Eine befreiende Theologie – das wünsche ich mir auch für Württemberg: Ich arbeite für eine Kirche, die auf Ungerechtigkeiten, Menschenfeindlichkeiten und Machthierarchien in dieser Gesellschaft eine deutliche Antwort gibt.
2. Vorsitz
Ehrenvorsitz

Fritz Röhm
Ehrenamt
Offene Kirche seit der Gründung / Diakonische Einrichtungen / Kirchenreformprojekte / Kirchengemeinderat / Gemeindefusion
Standpunkt
"Glaubwürdig von Gott reden" (Klaus-Peter Jörns).
"Kirche ist nur Kirche, wenn sie für andere da ist" (Dietrich Bonhoeffer).
Ich setze mich ein für eine Kirche die es wagt, sich einzumischen.
Rechner

Jakob Kempendorf
Ehrenamt
Unter anderem noch in den Bereichen Bildungspolitik und Wissenschaft: Statusgruppenvertretung in verschiedenen Uni-Gremien, Engagement in wissenschaftlichen Vereinigungen etc.
Standpunkt
Ich setze mich ein für eine Kirche, die Teil der Gesellschaft ist, die zu den Menschen geht, für sie da ist und zusammen mit ihnen eine gerechtere und bessere Zukunft gestaltet. Mit allem ökonomischen Sachverstand, der dafür notwendig ist. Und für eine Kirche, die anders ist als die Gesellschaft, wo Dinge vermeintlich unvernünftig und unwirtschaftlich sein können oder sollen, die Einzelnen Aufmerksamkeit schenkt, selbst wenn viele warten, die zugunsten großer Events nicht die kleinen Gruppen vergisst, und bei der nicht große Reichweite oder Geldbeutel zählen.
Erweiterter Vorstand

Ruth Bauer
Ehrenamt
in der Synode seit 2006, INITIATIVE REGENBOGEN \"Glücklose Schwangerschaft\" eV.
Standpunkt
Für eine Kirche, in der niemand diskriminiert wird; die sich eindeutig auf die Seite von Schutzlosen stellt; die Globalisierung und ökologische Entwicklung kritisch begleitet; die sich klar für Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung einset

Prof. Dr. J. Thomas Hörnig
Standpunkt
Ich setze mich ein für eine Kirche
- die eine Option für die Armen hat und ein politisches Mandat wahrnimmt.
- die Inklusion lebt und verwirklicht.
- die sich über die Vielfalt von Lebens- und Glaubensformen freut.
- die demütig Fehler und Versäumnisse zugeben kann.
- die den interreligiösen Dialog nicht scheut und mutig Zeugnis gibt.
- die die Herausforderungen für die Diakonie in einer säkularer werdenden Gesellschaft solidarisch begleitet und die Einbeziehung von Gewerkschaften nicht fürchtet.
- die demokratische Strukturen in der Kircher fortentwickelt und (Personal-)Entscheidungen transparenter macht.
- die Gemeinden und Bezirke unserer Kirche stärkt.
- die das Evangelium von Jesus, dem Christus, glaubwürdig und den Menschen zugewandt kommuniziert.
- Ich setze mich ein für das Reich Gottes zu Württemberg.

Gerhard Keitel
Standpunkt
Ich engagiere mich für eine Kirche
- die sich auf die Freiheit der Menschen besinnt und nicht von Verboten getrieben wird
- die alle Menschen einlädt und niemanden ausgrenzt (groß und klein, dick und dünn, Entschlossene und Zweifelnde, Mann und Frau, in welcher Zusammensetzung auch immer)
- die jungen Menschen Mut zu macht, Kirche mit zu gestalten.
- die Raum für Diskussionen zulässt und Gemeinsamkeiten sucht. Glauben heißt für mich auch zu fragen und nachzudenken.
- die christliche Bildung als eine Investition in die Zukunft versteht.
- eine Überwindung der landeskirchlichen Grenzen zwischen Württemberg und Baden anstrebt.
- die fröhlich ist, in der wir zusammen lachen können.
- die es sich zur Aufgabe macht, Chancen aufzuspüren und sich als eine "Ermöglicherin" sieht. Eine Kirche, die Lust auf mehr macht!

Hellger Koepff
Ehrenamt
Verwaltungsrat des Diakonieverbundes Dornahof & Erlacher Höhe e.V.;
Standpunkt
Ich setze mich ein für eine Kirche
- die aus dem Reichtum der Bibel lebt.
- in der es viel Zeit für Seelsorge gibt.
- in der die Gemeinden deutlich gestärkt werden.
- der die Bewahrung der Schöpfung zentral ist.
- die das Zusammenleben im Sinne Jesu mitgestaltet, sich einmischt, querdenkt und sich mit anderen für die Stärkung der Demokratie und eine freiheitliche Gesellschaft einsetzt.
- die im offenen und kritischen Dialog mit Andersdenkenden und anderen Religionen den Frieden sucht und voranbringt.
Deborah Luedecke
Sylvia Nölke

Ulrike Sämann
Standpunkt
Ich setze mich ein für eine Kirche
- die Fragen unserer Zeit aufgreift und zu ihnen aus christlicher Sicht Position bezieht.
- die eine starke und mutige Diakonie hat, die gelebtes Christsein vermitteln kann.
- die die Persönlichkeit unserer Kinder und Jugendlichen durch offene Bildungsangebote stärkt.
- die ihren Mitarbeiter*innen in Kirche und Diakonie eine faire Dienstgemeinschaft bietet.
- die nicht nachlässt, sich für die Bewahrung der Schöpfung einzusetzen.
- die Friedensfragen vorantreibt.
- die Kirchenmusik unterschiedlicher Stilrichtung als Form der Andacht und Verkündigung fördert.
- die ihre Kirchengemeinden stärkt, damit diese ihre vielfältigen Aufgaben vor Ort erfüllen können.

Christopher Zeyher
Ehrenamt
Zu Studienzeiten Teil des StuRas der Theologischen Fakultät Berlin. Mitglied im leitenden Ausschuss der Waldensereinrichtung „Servizio Cristiano“ in Sizilien. Mitglied im Konvent des Pfarrseminars der Evangelischen Landeskirche Württemberg.
Standpunkt
Kirche als große Akteurin innerhalb der Zivilgesellschaft soll ihre Stimme angemessen in den gesellschaftlichen und kulturellen Diskurs einbringen und zu Themen wie Klimaschutz, Frieden, Menschenwürde, (Geschlechter-)Gerechtigkeit etc. Stellung beziehen.

Meike Zyball
Ehrenamt
Prälaturbeauftragte für Homosexualität in der Landeskirche Württemberg (Prälatur Ulm)
Mitarbeit beim Bündnis Kirche und Queer
Standpunkt
Ich setze mich ein für eine Kirche, in der niemand diskriminiert wird. Dazu müssen wir Räume schaffen, in denen uns Menschen mitteilen können, wann sie Verletzungen und Ausgrenzungen durch uns erfahren.
Ich möchte den Traum von einer vielfältigen Kirche leben, die Unterschiede, beispielsweise bei Frömmigkeitsstilen oder theologischen Gedanken, aushält.
